KNESEBECK

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Hauptversammlung des Heimat- und Kulturvereins

Gute Laune bei der Jahresversammlung des Heimat-und Kulturvereins im Schützenhof.

Unser kleiner Vorstand arbeitet effektiv, wir sind ein gutes Team und haben viel Spaß zusammen, so der 1. Vorsitzende Matthias Rode. Zum Wohle Knesebecks arbeitet dieser kleine, feine Haufen, egal, ob Rechnungsführer, Schriftführerin oder Grillplatzwart, allen wurde dafür ein herzliches Danke ausgesprochen.

Einige der wichtigen Themen der Vereinsarbeit mit Bedeutung wurden dann im Bericht von Matthias Rode herausgegriffen. Zum Einen war die Arbeit geprägt durch die Ausrichtung der 2.Knesebecker Sommerbühne am 16. und 17. Juni 2018. Im Mai 2018 wurde die neben dem Haus der Landschaft durch einen bei einem Sturm umgefallenen Baum beschädigte Einhausung des ausgestellten Stubbenroders rechtzeitig vor Beginn der Öffnungssaison durch einen Arbeitseinsatz von Heinrich Lindloff und Helmuth Knetsch wieder in den originalgetreuen Zustand aufgebaut.

Der Grillplatz ist nunmehr an das Radwegenetz des Landkreises Gifhorn angeschlossen worden, denn im Oktober 2018 ist der Radwegebau an der  K 123 von Knesebeck nach Emmen fertiggestellt worden. Dadurch ist eine gefahrlose Erreichung des Platzes gewährleistet. Die feierliche Einweihung durch den Landkreis Gifhorn fand am 30.10.2018 statt und der Verein konnte sich dort von seiner besten Seite zeigen, die Gäste (unter denen auch der amtierende Landrat und die frühere Landrätin waren) wurden mit Grillgut

und Getränken bei Lagerfeuer bestens von Wilhelm Genrich, dem Platzwart und Wilfried Klan bewirtet. In diesem Jahr soll der gemauerte Grill komplett erneuert werden.

Weiterhin sind die beiden Ausschüsse des HKV die Säulen des Vereines, durch sie wird der Verein getragen und dort wird die hauptsächliche Vereinsarbeit geleistet.

Der Ausschuss für Heimatpflege hat folgende Vorhaben auf dem Plan:

In Kürze steht die Ausbesserung der Fußgängerbrücke zum Kanal am Thing-Platz an, die aufgrund von Baufälligkeiten nach mehr als 30 Jahren gesperrt worden ist. Hier hat sich wiederum H. Lindloff bereit erklärt, die Holzarbeiten zu übernehmen, damit der Übergang zum Sommersaison und damit von Wanderern und Radwanderern wieder passiert werden kann.

Der 12-Brückenweg ist nach wie vor trotz einiger Überspülungen aufgrund der hohen Staunässe in diesem Bereich gut begehbar, das konnte bei regelmäßigen Kontrollgängen festgestellt werden. Was dort leider immer noch fehlt, sind die Brücken. Eine Lösung aus angetäuschten Holz-Podesten wird dazu entwickelt, die in entsprechender Anzahl über die entsprechenden Durchlässe gelegt werden sollen. Auch im vergangenen Jahr gab es 4

Öffnungstermine für das Haus der Landschaft. Erneut knapp 100 Besucher konnten an den Öffnungstagen sowie durch entsprechende Gruppenführungen im Haus der Landschaft begrüßt werden.

Der plattdeutsche Gesprächskreis ist nach wie vor fest im Veranstaltungskalender Knesebecks etabliert, der Teilnehmerstamm beträgt weiterhin etwa 15 Personen. Unermüdlicher Motor und Kümmerer der Plattsnacker ist Hermann Heinecke, der immer wieder für interessanten Gesprächsstoff bei den Treffen sorgt und aus dem lokalhistorischen Nähkästchen auf Platt plaudert.

Wer Interesse an der Mitarbeit im Ausschuss hat, oder einfach auch nur alte Sachen über Knesebeck besitzt, der ist gerne an jedem ersten Montag im Monat eingeladen, um 19 Uhr ins Rathaus zu kommen.

Der Kulturausschuss fand es an der Zeit, dass 2018 mal wieder eine Sommerbühne stattfinden sollte. So entstand mal wieder ein Fest für den ganzen Ort, für jung und alt. Nach dem Musikkonzert der drei musikführenden Züge bei Kaffee und Kuchen begann die Darbietung der Künstler. Egal ob Singer-Songwriter, Punk-Rock oder die TechnikTeam-Band CoverUp. Alle wurden gebührend vom Publikum mit Applaus belohnt. Am Abend bot

dann Soulweeper aus Hannover eine beeindruckende Show, bei der das Publikum bis Mitternacht ordentlich mitging. Am nächsten Tag fand noch der Freiluftgottesdienst und das Bürgerschoppen statt. Und auch dieser Teil der Veranstaltung übertraf alle Erwartungen.

Das zweite große Event war dann der Dorfabend, der gezeigt hat, das dieses Format weiterhin seinen Platz im Knesebecker Veranstaltungskalender verdient. Dennoch ist sich der Vorstand bewusst, dass in den Folgejahren ein neues Konzept auf die Beine gestellt werden sollte, damit der Dorfabend zukunftsfähig bleibt. Schauen wir mal, was kommt.

Das nächste große Ziel: Das Knesebecker Dorfjubiläum im Jahr 2021. Bekanntlich kann der Ort 2021 seinen 777-jährigen Geburtstag feiern (bzw. die Existenz einer Geburtsurkunde).

Ein Steuerungsteam soll dafür gebildet werden, dem ca. 5 oder mehr Arbeitskreise zuarbeiten. Ein erstes Treffen fand bereits statt, um die einzelnen Aufgaben zu sondieren und zu verteilen. Es gibt also weiterhin viele neue Aufgaben, der Verein würde sich über neue Mitstreiter sehr freuen.