KNESEBECK

POLITIK - GEWERBE - KULTUR - VEREINE - KIRCHE

Drei Neulinge, ein altbekannter Sieger

und jede Menge Spaß

9. Friedrich-Wendt-Gedächtnisturnier: VfL Knesebeck verteidigt Titel beim saisonalen Schiedsrichter-Halali

 

 

Perspektivwechsel als locker-flockiger Ausklang der Saison: Bei der neunten Auflage des Friedrich-Wendt-Gedächtnisturniers auf dem Ernst-Hiestermann-Platz tauschten die Unparteiischen am Sonnabend wieder die Seiten – selbst Kicken statt Pfeifen. Das Kleinfeld-Fußballturnier für Referee-Teams wird jährlich von der Schiedsrichterkameradschaft Gifhorn und dem VfL Knesebeck zu Ehren des verstorbenen ehemaligen Kreis-Schiedsrichter-Obmanns Friedrich Wendt ausgerichtet.

 

Aus diesem Anlass fanden sich acht Riegen auf dem bestens präparierten Grün ein – ihre Premiere feierten in diesem Jahr die Teams der NFV- Kreise Region Hannover, Heide-Wendland und Göttingen-Osterode.

 

Man könnte sagen: Sportlich nichts Neues in Knesebeck... Die Sieger der zwei Vierergruppen (Ergebnisse siehe rechts) entschieden die Halbfinals für sich, sodass es zu einer Neuauflage des Vorjahres-Endspiels kam. Dabei verteidigte der Lokalmatador VfL Knesebeck (trat mit einer leistungsangepassten Mannschaft an) durch ein knappes 3:2 gegen die Schiedsrichter des Nachbarkreises Braunschweig seinen Titel.

 

Doch letztlich standen bei diesem Turnier der Spaß und die große Schiedsrichter-Kameradschaft im Vordergrund. Das ließ sich auch daran ableiten, dass Spieler bei Bedarf in anderen Mannschaften aushalfen, dass das Niedersachsenderby Region Hannover gegen Braunschweig ohne persönliche Strafen auskam oder dass sich kurzfristig Andreas Rademacher (Kreis Helmstedt) als dritter Turnier-Schiedsrichter zur Verfügung stellte.

 

Derweil nutzten die Gifhorner Referees mit ihren Familien das Kinderschminken, eine Hüpfburg und ein Kuchenbuffet im Rahmen des familiären Saisonabschlusses. Zudem fanden kleine wie große Besucher Abkühlung durch kostenfreies Wassereis oder in dem gefüllten Planschbecken.

 

Obwohl sich Organisator Dennis Laeseke beim Drumherum eine größere Beteiligung gewünscht hätte, zog er ein zufriedenes Fazit: „Dass wir am 5. Juli 2020 das zehnte Turnier ausrichten werden, freut mich riesig. Das Lob, gerade von neuen Turnier-Besuchern, tut gut.“

Vielen Dank der IK-Redaktion